Sprintprofil- & Test-Tracker: Vergleiche deine Werte über Zeit

Wer schneller werden will, muss wissen wo er steht – und wohin er sich bewegt. Der Sprintprofil- & Test-Tracker von MainAthlet hilft dir, deine eigenen Messwerte sauber zu dokumentieren und deine Entwicklung über Wochen und Monate sichtbar zu machen. Kein Vergleich mit Profi-Normwerten, die unter völlig anderen Bedingungen entstanden sind. Stattdessen: deine Zahlen, dein Fortschritt, dein Profil. Du erfasst 30m aus dem Start, Flying 30, Standweitsprung und 5 Bounds aus dem Stand – der Rechner berechnet daraus einfache Kennzahlen und ordnet sie deinem aktuellen Schwerpunkt zu. Spannend wird es, wenn du denselben Test in einigen Wochen unter ähnlichen Bedingungen wiederholst.

Was du misst – und warum diese vier Werte

Vier Messwerte bilden das Fundament des Sprintprofils. Die 30m-Zeit aus dem Start zeigt deine Beschleunigungsfähigkeit – wie schnell du aus dem Stand in Bewegung kommst. Der Flying 30 misst deine Maximalgeschwindigkeit: 40 Meter Anlauf, dann 30 Meter Messzone. Die beiden Werte zusammen zeigen, ob du eher ein Beschleunigungs- oder ein Topspeed-Athlet bist. Standweitsprung und 5 Bounds aus dem Stand ergänzen das Bild um horizontale Kraft und Elastizität – also wie gut dein Körper Energie speichert und wieder abgibt. Zusammen ergibt sich ein Profil, das dir zeigt, wo du gerade stehst und wo der größte Hebel für deine nächste Entwicklungsstufe liegt.

Wie der Rechner funktioniert

Du trägst deine Basisdaten ein – Geschlecht, Trainingsalter, optional Körpergewicht – und dann deine vier Testergebnisse. Wichtig dabei: Messmethode und Startform immer gleich halten, damit die Werte über Zeit vergleichbar bleiben. Der Rechner speichert deine Testwerte ausschließlich lokal in deinem Browser. Niemand sieht deine Daten, solange du dich nicht aktiv einträgst. Wenn du willst, kannst du dir nach 35 Tagen eine Re-Test-Erinnerung per E-Mail schicken lassen – dann berechnet dir der Rechner außerdem ein personalisiertes Testprotokoll als PDF, das du direkt herunterladen kannst.

Wann du testen solltest – und wann nicht

Sprint- und Sprungtests hängen stark von Messmethode, Untergrund, Wind, Schuhen, Tagesform und Trainingsphase ab. Ein Testergebnis aus einer Ermüdungsphase sagt wenig über dein tatsächliches Niveau aus. Sinnvoll ist ein Test in einem ausgeruhten Zustand, möglichst immer zur gleichen Tageszeit, auf derselben Bahn, mit denselben Schuhen. Als Faustregel gilt: alle 4 bis 6 Wochen testen, immer unter ähnlichen Bedingungen. Der Rechner erinnert dich nach 35 Tagen automatisch, wenn du dich einträgst.

MainAthlet · Leichtathletik-Tests

Sprintprofil- & Test-Tracker

Vergleiche deine Werte über Zeit – nicht blind mit Profiwerten.

Erfasse 30 m aus dem Start, Flying 30, Standweitsprung und 5 Bounds aus dem Stand. Der Rechner berechnet einfache Kennzahlen, ordnet sie vorsichtig ein und speichert deinen Verlauf – nur lokal in deinem Browser. Spannend wird es, wenn du denselben Test in einigen Wochen unter ähnlichen Bedingungen wiederholst.

Datenschutz: Deine Testwerte werden ausschließlich lokal in deinem Browser (localStorage) gespeichert. Erst wenn du dich unten aktiv einträgst, werden deine E-Mail und dein Profil-Schwerpunkt an unseren Newsletter-Dienst (Brevo) übermittelt – mit Double-Opt-In.

Wichtig zur Einordnung

Dieser Rechner liefert keine harten Normwerte. Sprint- und Sprungtests hängen stark von Messmethode, Untergrund, Wind, Schuhen, Tagesform und Trainingsphase ab. Nutze die Ergebnisse vor allem, um deine eigene Entwicklung über Zeit zu verfolgen.

Vergleiche deine Werte über Zeit, nicht blind mit Profiwerten.

Der Rechner ersetzt keine Traineranalyse. Er hilft dir, deine Werte sauberer zu dokumentieren und Entwicklungen sichtbarer zu machen.

Neuer Test

Komma oder Punkt sind bei Zahlen beide ok (z. B. 4,25 oder 4.25).

1 · Deine Basisdaten
Wird in Version 1 noch nicht für harte Normwerte genutzt. Kann später bessere Peer-Group-Vergleiche ermöglichen.
Wird aktuell nur dokumentiert. Keine altersbasierte Bewertung ohne belastbare Datenbasis.
Kann später für relative Vergleiche genutzt werden. Aktuell keine harte Bewertung.
Wie viele Jahre trainierst du bereits gezielt Sprint, Leichtathletik oder Athletik?
2 · Deine Testergebnisse
Zeit aus dem Start über 30 Meter. Möglichst immer mit gleicher Messmethode und gleicher Startform testen.
Zeit über 30 Meter fliegend nach 40 Metern Anlauf. Anlauf und Messzone bei späteren Tests gleich halten.
Beidbeiniger Sprung aus dem Stand. Gemessen von der Absprunglinie bis zur hintersten Ferse.
Starte aus dem Stand und absolviere fünf aufeinanderfolgende horizontale Bounds. Gemessen von der Startlinie bis zur hintersten Ferse nach dem fünften Bound.
3 · Testbedingungen
Die Messmethode beeinflusst Sprintzeiten stark. Vergleiche Werte möglichst nur bei gleicher Methode.
Die Startform beeinflusst die 30-m-Zeit. Für saubere Vergleiche immer dieselbe Startform nutzen.
Wichtig für den Vergleich über Zeit.
Flying-30-Anlauf = 40 m + 30 m Messzone · 5 Bounds aus dem Stand (kein Anlauf). So bleiben deine Werte besser vergleichbar.

Dein Verlauf

Nur lokal gespeichert. Neuester Test zuerst.

Peer-Group-Vergleiche (spätere Version)

Peer-Group-Vergleiche (nach Geschlecht, Altersgruppe, Trainingsalter, Disziplin, Messmethode usw.) sind für eine spätere Version geplant. Dafür braucht es eine saubere Datenbasis mit vergleichbaren Testbedingungen. Aktuell gibt der Rechner bewusst keine Aussagen wie "besser als X % deiner Altersgruppe" oder "Elitewert" aus.

Methodik & Quellen

Der Rechner gibt bewusst keine Normwerte aus. Er berechnet nur Geschwindigkeiten und einfache Profilkennzahlen aus deinen Eingaben und zeigt deine Entwicklung über Zeit. Die fachliche Grundlage:

  • 30 m aus dem Start & Flying 30 ergeben zusammen ein einfaches Sprintprofil (Beschleunigung vs. Maximalgeschwindigkeit). Der Flying-30-Test gilt als üblicher Weg, die Maximalgeschwindigkeit zu schätzen.
  • Standweitsprung & 5 Bounds geben Hinweise auf horizontale Power bzw. reaktive/elastische Qualität. Horizontale Sprünge hängen messbar mit Sprintleistung zusammen (Standweitsprung moderat mit der Beschleunigung, stärker mit der Maximalgeschwindigkeit; Mehrfachsprünge betonen reaktive Kraft).
  • Standardisierung & Messmethode sind entscheidend: Vergleichbar sind Tests nur bei gleicher Messmethode, gleichem Untergrund, gleicher Startform und gleichem Setup. Handzeiten sind systematisch ungenauer als elektronische Messungen.
  • Wichtigster Vergleich ist die eigene Entwicklung über Zeit – ein einzelner Testwert ist keine Wettkampfprognose.

Verwendete Orientierungsquellen: PeerJ-Meta-Analyse zu horizontalen Sprüngen und Sprintleistung (2023); Freelap USA / VALD Performance zu Maximalgeschwindigkeit und Timing-Standardisierung; Topend Sports zum Flying-30-Protokoll. Die Toleranzschwellen (Sprintzeiten 1,0 %, Sprünge 1,5 %) sind eine einfache technische Orientierung gegen Messrauschen – keine wissenschaftlich bewiesenen Grenzwerte. Für geschlechts-, alters- oder niveauspezifische Normtabellen liegt aktuell keine ausreichend belastbare, zielgruppenspezifische Datenbasis vor; solche Werte werden daher bewusst nicht ausgegeben.

Berechnung und Verlauf laufen lokal in deinem Browser. Eine Übertragung erfolgt nur, wenn du dich aktiv in den Newsletter einträgst.

Was du mit deinem Sprintprofil anfangen kannst

Das Profil zeigt dir deinen aktuellen Schwerpunkt – also den Bereich, in dem das größte Entwicklungspotenzial steckt. Liegt deine Schwäche in der Beschleunigung? Im Topspeed? In der horizontalen Power? Je nachdem, was der Rechner ausgibt, kannst du dein Training gezielter ausrichten. Wenn du tiefer einsteigen willst: Im MainAthlet Podcast spricht Sebastian Bayer darüber, wie er Owen Ansah über Jahre systematisch aufgebaut hat – genau mit diesem Prinzip. Erst Datenbasis schaffen, dann gezielt entwickeln.