Warum du dir keine Ziele mehr setzen solltest

Wer das Buch „Die 1% Methode – minimale Veränderung maximale Wirkung“ liest, lernt erstmal eine völlig neue Perspektive über Ziele, Alltagsgewohnheiten und Erfolg kennen.

 

Autor James Clear schrieb in seinem Bestseller über seine Zeit am College und wie er es mit der Bildung vieler guter Gewohnheiten von einem eher mittelmäßigen Footballer zum Captain des Colleges geschafft hat.

 

Warum ist das Buch für Sportler interessant?

 

Clear führt auch Beispiele von anderen Sportlern an, die mittels kleiner Gewohnheitsänderungen große Verbesserungen erzielt haben.

 

Die Philosophie dahinter - man solle an jedem kleinen Ansatz schauen, wie man den größtmöglichen Gewinn erzielen könne, denn Erfolg sei das Ergebnis täglicher Gewohnheiten, nicht einmaliger Veränderungen.

 

Die Logik hinter Clears Philosophie ist, dass man es manchmal gar nicht bemerkt, wenn man sich jedes Jahr nur um ein Prozent verbessert, aber langfristig verbessert man sich stark. Das Ergebnis von guter Gewohnheitsbildung ist oft erst viele Jahre später sichtbar.

 

Aber warum soll ich mir jetzt keine Ziele mehr setzen?

Nicht das Ziel entscheidet über den Erfolg einer Person. Das System entscheidet über den Erfolg. Ein System ist im Sport beispielsweise die Art und Weise des Trainings und der Lebensstil.

 

Zielsetzungen sind nicht grundsätzlich schlecht, aber Gewinner und Verlieren haben grundsätzlich erst einmal das gleiche Ziel. Die Zielsetzungen entscheiden aber nicht über Erfolg oder Misserfolg.

 

Besser als Ziele sind Systemänderungen, denn ein Systemaufbau führt zum langfristigen Erfolg. Das Erreichen eines Ziels ist eben keine langfristige, sondern nur eine vorübergehende Veränderung.

 

Wenn man das System nicht ändert, ändert sich nichts.

Zum Beispiel: Wenn man unordentlich ist, und sein Zimmer aufräumt, ist das Zimmer zwar aufgeräumt. Aber wenn man an seinem System nichts ändert und weiterhin schlampig ist, dann wird man es immer wieder komplett neu aufräumen müssen.

 

Um sich langfristig zu motivieren, sollte man den Fokus also lieber auf eine kontinuierliche Optimierung legen. Als Leistungssportler könnte das so aussehen:

 

Ziel: Ich will Weltmeister werden.

 

System: Ich möchte mich kontinuierlich weiterentwickeln und das Beste aus mir und meinem Körper herausholen. Dafür werde ich mich mit der Teilnahme an internationalen Meisterschaften und guten Zeiten belohnen.

 

Obwohl James Clear selbst als Sportler nie internationalen Meisterschaften teilgenommen hat, kann man aus diesem Buch viel darüber lernen, wie wichtig die kleinen Gewohnheiten auch für Leistungssportler sind.

 

Autorin: Lilly Kaaden

 

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Das Buch ist in fast allen Buchhandlungen erhältlich.

 

Auf Deutsch: „Die 1% Methode - Minimale Veränderung, maximale Wirkung: Mit kleinen Gewohnheiten jedes Ziel erreichen“ (ISBN: 978- 3442178582) 

 

Auf englisch: Atomic Habits: Tiny changes, Remarkable Results (ISBN: 9798545249794)

 

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